Anrüchig oder "Die sparsame Schwäbin"

Anrüchig und unter der Gürtellinie

Anrüchig und unter der Gürtellinie

Wer in Stuttgart mal muss, der braucht 30 Cent - aber passend. So stand es am Samstag im Teckboten und räumt mit dem Vorurteil auf, dass das Leben die skurrilsten Geschichten schreibt. Die skurrilsten Geschichten schreibt nämlich nicht das Leben, sondern die Amtsordnung! Deshalb fahre ich nur noch mit einem Buch nach Stuttgart.
Zum Frühstück trinke ich immer eine Kanne Tee. Das ist gut für die Nieren, hat der Doktor gesagt. Nach einer Stunde hat der Tee seine Pflicht erfüllt, die Nieren durchspült und will naus. Eigentlich eine ganz normale Sache. Aber mein Tee stottert. Er kommt nicht auf einmal, sondern im Zwanzigminutentakt. Daheim richte ich mir meine Arbeit danach ein. Ich putze je ein Zimmer zwischen den Spülgängen. Wenn ich um diese Zeit nach Stuttgart neifahr’, erledige ich meine Besorgungen immer zwischen den öffentlichen Bedürfnisanstalten. So auch am Freitag.
Da es pressierte, war nach meiner Ankunft der erste Gang auf die gerade renovierte Öffentliche...

Die Lösung

Der Griff zum Buch

E-Books aus dem Kulturmagazin 8ung.info

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